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Berichte von 01/2020

Ruhige Tage

Donnerstag 30. Januar 2020

Nachdem wir Sonntag mitten in der Nacht vom Turnier zurück gekommen sind, hatte ich Montag morgen erstmal ein bisschen frei und auch sonst war diese Woche bisher nicht besonders viel zu tun. Bisschen ausmisten und sowas und ein paar mal ausgeritten, wenn auch nur die Straße raus und runter. Da die das Haus im Moment ja noch renovieren werde ich auch da mit eingespannt und bin am Tapete abreißen usw 😅. Es hat ab und zu mal geregnet und natürlich haben sich die Pferde direkt in den Matsch geschmissen 🤷🏼‍♀️. Nach anfänglichen Probleme verstehe ich mich jetzt immer besser mit meiner Gastfamilie und Sarah (Gastmutter) hat mich mit nach Huntley und noch einem anderen kleinen Städtchen genommen. Mittlerweile kann ich denen allen auch viel besser folgen auf Englisch und muss nicht mehr alle zwei Minuten nachfragen, weil ich etwas nicht verstanden habe 😅. Aber es wird alles so langsam.

Am Samstag fahren wir wieder zu einem Turnier, aber diesmal ist es nur eine Stunde Fahrt und wir bleiben nur eine Nacht und nehmen weniger Pferde mit. Also alles etwas entspannter.☺️

Hier ein paar Bilder vom Sonnenuntergang heute Abend ☺️

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Bilder vom Turnier

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Erstes Turnier

Freitag 24.01.2020

Wir sind gestern gut und sehr rechtzeitig hier angekommen und konnten alle Pferde unterbringen und füttern und Wasser holen. Das Gelände ist ziemlich groß, aber der Truck steht sehr nah am Stall, sodass ich keine weiten Wege habe. Hier kümmer ich mich auch viel ums ausmisten, Füttern, Wasser erneuern, Pferde waschen und fertig machen. Im Truck habe ich eine kleine Schlafkabine (Bild), bei der manche sicher Platzangst bekommen würden 😂

Wir sind hier mit 6 Pferden, also eine Menge zu tun mit ausmisten und neues Streu holen und allem drum und dran. Ich war heute um 6 Uhr wach und stand um 6.30 Uhr im Stall und war nicht die erste. Hier sind ungefähr 250 Teilnehmer mit ihren Pferden, also ist seeehr viel los die ganze Zeit über. Zwischen dem Ausmisten und dem Pferde versorgen hatte ich sogar kurz die Gelegenheit mir das Springturnier anzuschauen. Diese Hindernisse waren schon verdammt hoch... Aber es war cool anzuschauen. Ich habe leider kaum Fotos gemacht, da ich mein Handy größten teils nicht dabei habe. Ich brauch es nicht und es ist echt nicht praktisch es dabei zu haben.

Ich habe ein Video gemacht, aber ich bin mir ganz sicher ob mein Handy es schafft das hier hoch zu laden (werdet ihr gleich unten sehen) 😂

Der erste Tag war echt gut mal schauen wie es morgen wird ☺️

 

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Tagesablauf

Donnerstag 23.01.2020
Ich bin jetzt seit fast einer Woche hier und heute sind wir 5 Stunden zu einem 3 tägigen Turnier nach Hawera gefahren (verlink ich auf der Karte) . Ich bin mal gespannt wie das so läuft. In den letzten Tagen habe ich vor allem ausgemistet, Pferde fertig gemacht und wieder abgesattelt und geputzt. Dazu habe immer beim Abendessen geholfen, was es manchmal erst um 23 Uhr gab. Das Fleisch hier ist sooo lecker, viel besser als in Deutschland. Gestern war ich mit einkaufen, da wir die 3 Tage im Truck verbringen werden und genug essen brauchen. Die Rechnung war dann bei fast 700$ und das ganze Auto war bis oben hin voll. Ich habe leider realtiv wenig Zeit etwas zu schreiben oder euch allen regelmäßig zu antworten :(
Mein Tag sieht ungefähr so aus, wenn ich nicht mit auf ein Turnier fahre:
7 Uhr aufstehen und mich anziehen und mir Frühstück machen
Ab 7.30 Uhr bin ich dann im Stall und fange an die Pferde die schon geritten wurden zu waschen, wieder einzudecken danach kommen die auf die Koppel und ich fange an auszumisten.
Danach geh ich wieder rein esse und trinke kurz etwas und fange dann an die Küche etwas aufzuräumen und dann geht's weiter mit Pferde fertig machen und Silage auf den Weiden zu verteilen, das dauert immer ein Weilchen man muss teilweise 5 bis 10min mit der Schubkarre laufen und e geht immer bergauf, bergab, bergauf, bergab,...
Danach ist es meistens schon Zeit fürs Mittagessen aber jeder nimmt sich einfach irgendwas, weil nicht alle gleichzeitig Zeit haben.
Bis zum Abend wird dann noch Heu verteilt usw... also die Aufgaben wiederholen sich eigentlich über den Tag.
Abendessen gibt es eigentlich immer erst sehr spät weil wir oft erst gegen 21uhr fertig sind mit allem und dann erst angefangen werden kann zu kochen.
Im Bett bin ich dann meistens erst um halb 12 und falle dann auch wirklich direkt tot um. 😅

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Bilder aus Auckland

 

 

Hier zwei Bilder aus Auckland die ich beim Spaziergang gemacht habe (da sieht man ungefähr wie steil die stadt ist und so ist das hier überall) und ein bild von meinem Hostelzimmer 

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Der erste Tag auf der Farm

Samstag, 18.01.2020

Ich bin gestern um 12:20 Uhr mit dem Zug Richtung Pukekohe aufgebrochen und wäre eigentlich um 13:30Uhr da gewesen, aaaaallerdings habe ich den Zug in Papakura um eine Minute verpasst und musste dann noch eine halbe Stunde m Bahnhof warten. Als ich dann endlich in Pukekohe angekommen bin, hat mich Sarah abgeholt und ist mit mir erstmal direkt zu McDonalds gefahren. Die Beals (meine Gastfamilie) richten dieses Wochenende ein Reitturnier aus und da gabs noch so viel zu tun, dass ich dort direkt eingespannt wurde. Wir haben Bluementöpfe hin und her geschleppt und haben die hindernisse aufgestellt und so weiter. Ich habe dann erst abends so gegen halb 7 das erste Mal gesehen, wo ich die nächsten 8 Wochen wohnen werde.

Meine Gastfamile ist spontan noch umgezogen und deswegen ist die Farm jetzt ein wenig kleiner, aber die haben immer noch 13 Pferde, einen Hund und Hühner. Der Umzug ist wohl noch nicht lange her, deswegen ist hier alles noch nicht so ganz fertig. 

Mein Zimmer ist ganz nett, ich hab eine Komode, einen Spiegel, einen Schrank, einen Stuhl, Steckdosen am Bett und mein Bett ist 1,20m breit und hat so ne Art Heizdecke integriert oder so.

Als wir dann gestern angekommen sind, hab ich mit Sarah Essen gemacht , was irgendwie ganz witzig war, weil es aussah, als würde sie einfach nur alles zusammen werfen. Am Ende waren es Käsenudeln mit fleisch und Tomaten und Zwiebeln und sowas. Bei denen wird anscheinend auch nicht zusammen gegessen, sondern eher alles auf den Tisch gestellt und jeder isst, wann er da ist und Zeit hat. Ich war dann um 21 Uhr so müde, dass ich einfach nur noch ins Bett gefallen bin und direkt eingeschlafen bin. Vorher hat mir sarah aber auf dem Quad noch das Gelände gezeigt. Und obwohl es tagsüber mega warm war, musste man sich dann abends schon ne Jacke drüber ziehen und es war trotzdem kalt. als ich dann noch gefragt habe wie mein nächster Tag aussehen wird, meinte sie ich habe einen freien Tag, weil sie und Glen (Gastvater) auf dem Reitturnier so viel zu tun hätten, dass sie nicht wüsste wie sie mich da einspannen könnte. 

Ich habe also bisher nicht so viel gemacht und werde gleich noch meinen Koffer ausräumenund sowas alles.

Ich schau die nächsten Tage mal, ob ich ein paar Bilder vom Haus, meinem Zimmer und der Farm mache :)

bis baald

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Angekommen auf der Farm

Ich bin gut auf der Farm angekommen und hab heute auch schon ziemlich viel getan. Aber ich habe morgen n freien Tag und da schreib ich etwas ausführlicher drüber. 

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Heute geht´s zur Farm

Freitag, 17.01.2020

Sooooo, ich hab mir dann mal einen Blog erstellt wer weiß wozu es gut. So kriegt ihr auf jeden Fall alle dieselben Infos. Ich weiß noch nicht, wie regelmäßig ich hier was posten werde oder ob das hier vielleicht mein einziger Beitrag bleibt ...

Ich habe grade eben aus dem Hostel hier in Auckland ausgecheckt und werde in einer Stunde den Zug nach Pukekohe nehmen, wo meine Gastfamilie mich abholen wird. 

Der Start hier lief für mich nicht ganz so toll wie ich es mir gewünsht hätte. Der 27 stündige Flug hat mich ziemlich fertig gemacht, sodass ich mich erstmal gefühlt habe als hätte ich Magen-Darm oder sowas... nicht so lustig... Während die anderen, die mit derselben Organisation hier waren, schon am Montag zu einem Treffen gegangen sind und am Mittwoch dann zu ihren Gastfamilien aufgebrochen sind, lag ich eher im Bett. Meine Organisation hat mir allerdings sehr gut geholfen und mir die Adresse von einer Apotheke und einem Arzt in der Nähe geschickt, wo ich hätte hingehen können. Zur Apotheke bin ich dann auch gegangen und habe dort Brausetabletten mit Elektrolyten und Ingwer Pastillen ( sealed ) bekommen. Ab Mittwoch wurde es dann auch besser und ich konnte wieder einigermaßen vernünftig etwas zu mir nehmen. Am Mittwoch Mittag kam schließlich Chris von der Organisation beim Hostel vorbei und hat nach mir geschaut und mir ein paar Infos gegeben, die ich am Montag bei dem Treffen verpasst hatte. Danach bin ich noch zwei Stunden durch Ackland spaziert und ich muss sagen hier gibt es noch mehr Baustellen als sonst wo das ist echt unglaublich. Außerdem ist Auckland so bergig, wie Granada oder so, also es geht die ganze Zeit hoch und runter und hoch und runter (ungefähr so steil, wie die Kirchstraße in Bergheim). Das Wetter hier isr dafür ziemlich angenehm. Meistens scheint die Sonne und es sind so um die 20 Grad, aber man schwitzt nicht direkt (abgesehen davon, wenn man grade irgendwelche Berge besteigen muss, um zurück zum Hostel zu kommen) und wenn man näher zum Hafen kommt war ich sogar ganz froh, dass ich eine Wolljacke dabei hatte.

Auckland ist generell sehr durchmischt. Im Central Business District stehen zwar ganz typisch die ganze Hochhäuser und es sieht ein weniger schicker aus, aber kaum biegt man um die nächste Ecke meint man, man wäre in köln auf den Ringen (so sieht es zumindest aus). Was mich ein bisschen überrascht hat war, dass ich beim Spazierengehen an nur einem einzigen McDonalds vorbei gekommen bin und ich war in verschiedenen Ecken. Gestern war ich dann zum abendnessen bei diesem McDonalds und ich muss erstmal sagen, es ist sooo viel günstiger und die Portionierungen sind auhc komplett anders. Ich habe dann schließlich für $5 (=2,97€) eine kleine Pommes, eine Flasche Wasser und ein paar Nuggets bekommen. Es hat auch ziemlich anders geschmeckt, als zuhause (unsere Kartoffeln sind glaub ich anders). 

Noch kurz was zum Hostel: Ich muss sagen, es war echt sauber alles. Die Duschen und Toiletten waren auf dem Gang und waren wirklich sauberer als ich es erwartet hätte. Das Frühstücksbuffet war relativ klein, aber es gab Toast, Aufschnitt, Aufstrich, Früchte, Müsli und Tee und eine Art Fruchtsaft, also man konnte sich nicht beschweren. Ich hatte ein Einzelzimmer, worüber ihc am Ende sehr froh war, weil es mir ja nicht so gut ging. Dadurch hatte ich sogar einen Kühlschrank, einen Ventilator, einen Schreibtisch und ein etwas breiteres Bett, als die anderen im 6er Zimmer. Bi der Rezeption gab es auch einen Wasserspender, den leider erst Mittwochs entdeckt habe, bei dem das Wasser nicht nach Chlor schmeckte und wo das Wasser sogar gekühlt aus kam. 

So ich glaub das war erstmal alles, was mir einfällt. ich werde später noch bilder hohcladen, wenn ich rausgefunden habe , wie das geht...innocent

Ich habe jetzte endlich so viel Zeit vertrödelt, dass ich mich auf den Weg zum Bahnhof machen kann.

Bis bald, Anna

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